Optische Interferenz tritt auf, wenn sich zwei oder mehr Lichtwellen überlagern. Dies kann zu konstruktiver oder destruktiver Interferenz führen. Bei konstruktiver Interferenz verstärken sich die Wellen, bei destruktiver löschen sie sich teilweise oder vollständig aus. Interferenzphänomene sind sichtbar in Seifenblasen, dünnen Ölfilmen oder bei optischen Gittern. Sie beruhen auf der Wellennatur des Lichts und der Phasendifferenz der überlagerten Wellen. Klassische Beispiele sind das Youngsche Doppelspaltexperiment und Newtonsche Ringe. Die Holographie nutzt das Prinzip der optischen Interferenz, um dreidimensionale Bilder zu speichern und wiederzugeben, indem sie die Phasen- und Amplitudeninformationen von Lichtwellen festhält.
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