Die Geschichte des Gewerbeparks Spilburg ist eng mit der militärischen Vergangenheit Wetzlars verknüpft. Ein entscheidender Meilenstein in der Entwicklung des Areals war das Jahr 1914.
Von der Planung zur Übergabe
Am 1. April 1914 wurde die Spilburg offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Das Gelände diente fortan als Kaserne für die Unteroffiziersschule, die zuvor in Biebrich ansässig war. Die Realisierung dieses bedeutenden Bauprojekts war ein Kraftakt der Stadt Wetzlar, welche die gesamten Baukosten für die Errichtung der Anlage trug.
Architektur im Zeichen der Zeit
Für die architektonische Gestaltung zeichnete Hermann Georg Müller verantwortlich. Er wählte für die Spilburg den Stil der Heimatschutzarchitektur. Dieser Baustil, der sich durch eine Rückbesinnung auf regionale Bautraditionen und eine harmonische Einbettung in die Umgebung auszeichnet, verleiht dem Areal bis heute seinen besonderen, historischen Charakter.
Ein Stück Wetzlarer Stadtgeschichte
Die Übergabe der Spilburg im Jahr 1914 markiert den Beginn einer langen Entwicklung – von der militärischen Nutzung hin zum modernen Gewerbepark, der heute als Zentrum für Innovation und Wirtschaft in Wetzlar fungiert. Die bewahrte Architektur erinnert dabei stets an die Ursprünge des Standorts.
Bildquelle: Stadtarchiv Wetzlar