Nachdem das Gelände der ehemaligen Kaserne bereits 1923 erfolgreich als Schulareal in Betrieb genommen worden war, fehlte dem Standort im Jahr 1924 noch eine identitätsstiftende Bezeichnung.
Ein Name aus der Bürgerschaft
Um einen passenden Namen für das Areal zu finden, rief die Stadt Wetzlar einen öffentlichen Wettbewerb aus. Ziel war es, eine Bezeichnung zu finden, die sowohl historisch verwurzelt als auch zukunftsweisend für das neue Bildungszentrum war.
Rückbesinnung auf die Flurbezeichnung
Die Wahl fiel schließlich auf den Namen „Spilburg“. Dieser Name ist kein Zufallsprodukt, sondern beruht auf einer alten, überlieferten Flurbezeichnung des Geländes. Durch diesen Wettbewerb gelang es der Stadt, eine Brücke zwischen der lokalen Geschichte und der neuen zivilen Nutzung des Areals zu schlagen.
Identität für die Zukunft
Seit 1924 trägt das Gelände nun offiziell den Namen „Spilburg“. Was als Flurbezeichnung begann, entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einer festen Marke für den Standort Wetzlar – heute bekannt als moderner Gewerbepark, der Tradition und Innovation miteinander verbindet.
Bildquelle: Stadtarchiv Wetzlar